Grenztour AG - Etappe 6
Foto- und Tourenbericht von Thomas Fehlmann.
Tourenbericht:
Versprochen war starker Regen, doch der Wetterfrosch lag diesmal falsch:
Schon in Schöftland, beim von der IRB offerierten erfrischenden Apéro,
drückte die Sonne durch die Wolken, und sie liess uns den ganzen Tag nicht
im Stich. Petrus scheint auch ein Grenzwanderer zu sein. An der grossen
Kies- und Sandgrube vorbei stiegen wir hoch zu den Findlingen, wo uns alt
Bezirkslehrer Bitterli die letzten 200 Mio Jahre anhand der beiden vom
Schöftler Forstamt entdeckten Findlinge anschaulich vor Augen führte.
Bei der Frey Gemüse auf dem Hinter Nack wurden wir durch den Betrieb
geführt. Nicht wenige der Teilnehmer habe wohl erstmals erstaunt zur
Kenntnis genommen, was hinter dem appetitlich und gebrauchsfertig verpackten
Gemüse an Arbeit und Wissen alles steckt, und wie sehr sich ein ISO -
zertifizierter Betrieb von einem traditionellen Bauernhof unterscheidet.
Vom herrlich schmackhaften offerierten Gemüse - Apéro blieb jedenfalls kein
einziges Stengelchen mehr übrig.
So gestärkt nahmen wir schliesslich die längste Etappe der Grenztour unter
der kundigen Führung unseres Wanderleiters Hansruedi Nideröst wirklich in
Angriff. Herrliche Ausblicke ins Ruedertal, das "Aargauer Emmental", und
ins Luzernische Surental begleiteten uns. In Schmiedrued begrüsste uns der
Gemeinderat, der vorsorglich für eine vor Regen geschützte Mittagsrast
besorgt gewesen war. Dann ging es hinunter nach Mullwil (LU), einem der
ganz wenigen Weiler ohne Anschluss an den öffentlichen Verkehr in der
Schweiz, und dann stetig hinauf auf den höchsten ganz im Aargau liegenden
Berg, dem Stierenberg (872m).
Nach dem Berg dann die Burg: Auf dem schönsten Schulhausplatz des Aargaus
verabschiedeten wir uns von dieser ausgezeichnet organisierten und
landschaftlich wunderschönen Königsetappe und freuen und auf die
hochinteressante Siebente entlang der Grenze in Burg, Menziken und dem
Hallwilersee am nächsten Samstag.
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