Have any questions?
+44 1234 567 890
SAC Aarau
Tourenbericht
Brisen Partnerschaftswanderung mit DAV Reutlingen
Tourenbericht
Bericht
Foto(s)
Trotz Startverzögerungen trafen die DAV-Teilnehmenden am Freitagmittag nahezu zeitgerecht an der Talstation zur Seilbahn nach Niederrickenbach ein. Dort wurden sie von Werner Stähli begrüsst. Die übrigen SACler hatten aufgrund des grossen Hagelschlags am Morgen im Mittelland so viel Verspätung, dass sie wesentlich später und erst im Brisenhaus zur Gruppe stiessen. Nach einer Pause im Pilgerhaus in Niederrickenbach machte sich die DAV-Gruppe zur Wanderung zur Unterkunft auf. Unterwegs wurden sie von einem spontan auftretenden Hagelgewitter überrascht. Es blieb kaum Zeit, die Regensachen über zu werfen und den Rucksack zu schützen. Via Ahorn und Brändlisboden erreichten alle wohlbehalten nach anderthalb Stunden Marschzeit das Brisenhaus des SAC Pilatus'. Dies bildete die Unterkunft für die nächsten beide Nächte. Nach einem feinen Nachtessen und guten Gesprächen war schon bald Nachtruhe.
Am Samstagmorgen teilten sich die Teilnehmenden in zwei Gruppen: Die eine machte sich unter der Leitung von Werner via Peterslücke zum Haldigrat auf, währen die zweite mit Rolf den steilen Aufstieg zum Brisen (2404m) unter die Füsse nahm. Das sonnige Wetter mit angenehmen Temperaturen bot ideale Wanderbedingungen. Die Brisengruppe erreichte den Grat beim Steinalper Jochli. Von dort war die mächtige Pyramide des Gipfels gut zu sehen. Diese wurde auf der ostseitigen Flanke umgangen, um so zum Einschnitt zwischen Brisen und Hoh Brisen zu gelangen. Dort wurde eine kurze Rast eingelegt, um dann den finalen Aufstieg über den Grat in Angriff zu nehmen. Auf dem Gipfel war noch genügend Platz für uns, um die tolle Rundumsicht zu geniessen. Über den Haldigrat erreichten wir das Restaurant, wo wir auf die andere Gruppe stiessen. Via Dräckgaden wanderten wir alle gemeinsam zurück zum Brisenhaus.
Am Sonntagmorgen hiess es Zusammenräumen und Aufbrechen. Via Wirzen führte uns der Pfad nach Bärenfallen, von wo ein schöner Blick Richtung Vierwaldstättersee und Rigi zu erhaschen war. Über die steilen Treppen aufsteigend erreichten wir die Unter Musenalp. Von dort war es nur noch ein Katzensprung zum gleichnamigen Alpbeizli. Wir liessen die Rucksäcke zurück und stiegen hoch zum Musenalper Grat. Über uns kreisten die Adler, als wir die schöne Rundumsicht genossen. Zurück beim Gasthaus vermittelte uns Werners Studienkollege, Paul Odermatt (ehemaliger Kantonsgeometer), Wissenswertes über den Kanton Nidwalden. Nach dem leckeren Essen machten wir uns in Portionen mit dem kuscheligen Seilbähnli zur Talfahrt nach Niederrickenbach auf. Die steilen Felswände des Stollen waren beeindruckend! Die grosse Kabinenbahn brachte uns von da sicher hinunter zum Ausgangspunkt der tollen Dreitagestour.