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SAC Aarau
Tourenbericht
Fortifikation Hauensteinpfad
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Bericht
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Sieben Teilnehmer interessierten sich für die von Daniel ausgeschriebene Wanderung zu Relikten der im ersten Weltkrieg erstellten Verteidigungslinie um den Knotenpunkt Olten. Von den 43 km der Verteidigungslinie ist ein kleiner Teil nordwestlich von Olten als Themenweg erhalten. Außerhalb des Themenwegs findet man immer noch Spuren von Schützengräben oder Unterständen.
Für die Besichtigung der Relikte der Fortifikation und das Lesen der 12 sehr gut geschriebenen Informationstafeln ließ uns Daniel die nötige Zeit. Es gibt nicht nur Informationen zu technischen Details zur damaligen Waffen- und Verteidigungstechnik, sondern auch zum Tagesablauf der Soldaten, der zunächst nicht vorhandenen Hygieneeinrichtungen, Distanzierung zwischen Offizieren und Soldaten oder den Differenzen innerhalb der Militärführung. Das führte bei einigen Teilnehmern immer wieder Gespräche zu den Inhalten der Tafeln. Eine heute noch sichtbare Folge der Fortifikation ist der für die Verteidigung ausgesprengte Gipfel der Belchenfluh. Für diesen Teil der Wanderung benötigten wir circa 100 Minuten.
Das ist für eine Sektionswanderung ein wenig zu kurz. Zum Einlaufen starteten wir in Titterten, wanderten an blühenden Obstbäumen vorbei, besuchten die Burgruine von Waldenburg, welche wegen Instabilitäten momentan nicht betreten werden darf. Im Anschluß der Fortifikation erfolgte der Abstieg von der Belchenfluh nach Läufelfingen, welches wir nach 7 1/2. Stunden inklusive aller Pausen erreichten.
Daniel hat eine spannende Wanderung zur Schweizer Geschichte organisiert, sich sehr gut vorbereitet und uns über die Verteidigungslinie aus der Zeit 1914 / 1918 berichtet.