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SAC Aarau
Tourenbericht
Skitouren- und Eiskletterlager
Tourenbericht
Bericht
Foto(s)
25. Januar
Diesmal gibt’s den Bericht auf andere Art,
wir starten direkt – die Hinfahrt war hart.
Die Zugfahrt erschien uns endlos und lang,
beim Umsteigen standen wir mächtig unter Zwang.
Bei der Hütte sahen wir kaum noch Schnee,
und die Skibeläge schrien bereits „au weh“.
Die LVS wurden draussen probiert,
und die Ausrüstung gründlich studiert.
Eine Abfahrt durfte natürlich nicht fehlen,
danach konnten wir uns am Abendmahl laben und stählen.
26. Januar
Zwischen Skitour und Eisfall – welche Wahl?
Drum teilten wir die Gruppe, ganz formal.
Drei Eisfälle gab es zu erkunden,
und wir haben sie rasch bezwungen.
Vorstiege wurden mit Bedacht gemacht,
Sicherheit stand dabei stets in Acht.
Die Bohrmaschine kam natürlich mit,
denn Zusatzgewicht macht bekanntlich fit.
Das Strätscherhora war Ziel der zweiten Schar,
motiviert und zügig – das war klar.
Am Gipfel stärkten wir uns mit Verpflegung klein,
danach durfte die ersehnte Abfahrt sein.
Ein gelungener Einstieg für alle Begeisterten,
die diese Skitour souverän meisterten.
Am Abend wurde nochmals fein gegessen,
nur was genau – das haben wir vergessen.
Nach einer Runde Yass mit viel Spass
ging’s brav ins Bett – ganz ohne Hass.
27. Januar
Erneut entstanden zwei Gruppen sodann,
die Einteilung ging mit Bedacht voran.
Ein anderer Eisfall war diesmal das Ziel,
doch der Aufstieg verlangte uns ziemlich viel.
Eisschrauben wurden sauber gesetzt
und zu soliden Ständen vernetzt.
Auch die Skitourengruppe nahm Steigeisen mit,
denn am Piz Tomül braucht’s sicheren Tritt.
Wir genossen den Tag im Sonnenlicht,
die Eiskletterer unten – sie hatten es nicht.
Geplant war die Fahrt durchs wilde Tobel,
doch die Wegfindung blieb ein kleiner Mogel.
28. Januar
Endlich sollte es richtig schneien,
das mussten wir gebührend feiern.
Am Morgen genügte eine kleine Tour,
doch Wachsamkeit brauchte es immer noch nur.
Denn spontan stand eine LVS-Übung an,
Ausbuddeln wurde zum strengen Plan.
Doch jede Herausforderung wurde gemeistert,
und abends Nusstorte genüsslich gekleistert.
Noch Theorie zu Wind und Wetter,
dann kam das Nachtessen – unser Retter.
29. Januar
Über Nacht drehte das Wettergeschehen,
der Schnee blieb mässig – nicht wunderschön.
Trotzdem zogen wir los auf Tour,
und eine kleine Gruppe auf Eiskletterspur.
Der Aufstieg zum ersten Eisfall war schwer,
durch Schneefall erkannte man das Eis kaum mehr.
Für die Skifahrer war’s dennoch Magie,
der Hang versprach Abenteuer wie nie.
Anfangs war es neblig und kalt,
doch die Sonne hielt sich im Hintergrund bald.
Am Nachmittag zeigte sie ihr Gesicht,
und der Nebel wich rasch dem Licht.
Da lag er da – der Powder so fein,
unberührt, pulvrig, federleicht rein.
Nach traumhaften Schwüngen im Schnee
wagten manche sogar Sprünge aus Jux und aus Jäh.
30. Januar
Die Nacht verbrachten wir draussen im Schnee,
den Platz wählten wir mit Bedacht und Idee.
Zwei Gruppen, zwei Gipfel – so war der Deal,
doch eine dritte verfolgte ihr eigenes Ziel.
Das Tellihorn wurde erklommen geschwind,
viel Zeit brauchten wir dort nicht im Wind.
Auch der Tomülgrat stand auf dem Plan,
später suchten wir noch einen Ski irgendwann.
Die dritte Gruppe war überall schnell,
vielleicht half Rückenwind – auf jeden Fall hell.
Ein paar waren noch längst nicht platt,
drum ging’s zum Langlauf – noch einmal satt.
31. Januar
Fast alle waren bei der Skitour dabei,
nur drei blieben heute frei.
Für uns gab’s Safarispass im Schnee,
für sie Felsklettern – etwas nass, o weh.
Frischer Tiefschnee lockte uns fort,
doch Steine lauerten hier und dort.
Die Spitzkehren klappten effizient und toll,
doch langsam war der Akku voll.
Dann wurde die Schaufel ausgepackt,
weil jemand ins Schneebrett gehackt.
1. Februar
Beim Frühstück war die Stimmung verhalten,
um fünf Uhr hiess es losgestalten.
Den Sonnenaufgang wollten wir sehen,
oben auf dem Gipfel stehen.
Mit Stirnlampe starteten wir in die Nacht,
doch das Mondlicht hat uns den Weg leicht gemacht.
Rechtzeitig standen wir oben bereit,
während die Wolken tobten weit.
In der Hütte warteten Pfannkuchen fein,
also musste die Abfahrt zügig sein.
Zu Hause folgte noch Putzen im Nu,
dann rutschten wir zufrieden nach Hause im Nu.